Erdbeer-Gsälz (Fruchtaufstrich)
Tief rubinrot, fruchtig-prickelnd und mit vollem Erdbeer-Aroma – handgerührt, ohne Konservierer oder künstliche Aromen, heiß in Weckgläser eingeklippt:
Ein Klecks schmeckt nach purem Sommermorgen auf dem Frühstückstisch.
’s Erdbeer-Gsälz-Gschichtle
Früher Junimorga auf dr Alb: Nebelfetzen streichen übers Tal, während Bäuerin Maria durchs Erdbeerfeld bei Hechingen läuft. Die Erdberle glänzen karmesinrot, warm von de erschte Sonnenstrahle, und duften nach Waldrand und Kindheit. Mit jedem Plopp im Weidenkorb klingt es, als ob s’Sommer selbst hineinhüpft.
Daheim stellt Maria ihr gusseisernes Häfele auf den Herd. Die Beeren kommen mit Zucker und einem Spritzer Zitronensaft hinein, fangen bald an zu brodeln und schäumen wie rote Seide. Maria rührt behutsam, bis die Marmelad’ dick wird und das ganze Haus nach Sonnenglut riecht.
Dann schöpft sie das Gsälz kochend-heiß in kleine Weckgläser, legt den Deckel auf, spannt den Bügel – Klack! Ein Vakuum-Küssle, das den Sommer festhält. Als das letzte Glas abkühlt, kostet Maria einen Löffel, schließt die Augen und flüstert:
„Ha! Des schmeckt wie barfuß durchs Erdbeerfeld laufa – purer Alb-Sommer im Glas.“
Breschdlings Gsälz (Erdbeer Fruchtaufstrich)
Erdbeeren, Gelierzucker
